Zusammenarbeit im Mittelstand – eine Frage des Vertrauens

Arbeitsteilung und Kooperationen sind bei Großunternehmen und Konzernen längst eine normale Geschäftspraktik. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen kann sich jeder Beteiligte auf seine Kernkompetenzen fokussieren, neue Märkte können schneller erschlossen werden und die Aufteilung von operativen Aufgaben erzeugt Einsparungspotential. Aber können auch kleine und mittelständische Unternehmen von den Chancen der überbetrieblichen Zusammenarbeit profitieren?

Die häufigste Form der Zusammenarbeit besteht in der Beziehung zwischen Lieferant und Abnehmer. In einer solchen Beziehung werden Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit sowie Qualitätsansprüche in der Regel genau definiert. Diese Geschäftsbeziehung stellt aber noch keine partnerschaftliche Kooperation dar.
Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe setzt vor allem gegenseitiges Vertrauen, aber auch einen offenen Austausch von Information welcher durch die Vernetzung mittels technischen Systemen erreicht werden kann voraus. Neben der Beziehung zwischen Lieferant und Abnehmer, ist eine überbetriebliche Kooperation daher natürlich in allen Bereichen der Wertschöpfungskette denkbar. Partnerschaften ermöglichen es dann beispielsweise den Beschaffungsprozess zu optimieren, neue Vertriebskanäle und Märkte zu erschließen oder Entwicklungs- und Produktionskosten zu senken.

Von einer überbetrieblichen Kooperation können die Beteiligten also stark profitieren. Wichtig ist dabei allerdings, dass Rahmenbedingungen für eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen werden, in welche Synergien genutzt und somit alle Partner von der Zusammenarbeit profitieren können.

Weitere Informationen findet ihr in der Quelle:
Mittelstandswiki

Über den Autor: Mark Straßburg

Mark Straßburg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur E-Commerce / E-Business der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Darüber hinaus betreut er die DBCP Community-Website als Community-Administrator und -Manager.

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